Archiv für die 'Innenausbau' Kategorie

der Countdown läuft

Samstag, 14. Oktober 2006

Hier ist es in letzter Zeit recht still geworden, wir kommen nur noch zum Schlafen nach Hause. ;-)

Unsere Wohnung haben wir zum 31.10. gekündigt, in den letzten Wochen haben wir hier auch schon mehrere Besichtigungstermine über uns ergehen lassen, das kann man ja eigentlich so gar nicht brauchen…

Jedenfalls läuft der Countdown unerbittlich, folgendes ist noch zu tun:

  • Fliesen verlegen lassen
  • Laminat verlegen
  • Bäder fertigstellen lassen
  • Decken tapezieren und streichen
  • Reststücke verputzen
  • Elektro-, Netzwerk- und SAT-Installation ist noch nicht fertig
  • Küche aufbauen
  • Kisten packen
  • Keller fertig verputzen
  • … es reicht, man wird ja ganz panisch bei dere Aufzählung

Noch sind wir zuversichtlich, nächste Woche hat Nicole Ferien, mein Schwiegepapa Urlaub und ich auch nochmal ein paar Tage Urlaub…

endlich eine Treppe

Freitag, 13. Oktober 2006

Am Samstag vor zwei Wochen war es endlich soweit: Unsere Treppe wurde eingebaut! Vom EG ins DG haben wir eine Wangentreppe mit Setzstufen bekommen, in den Keller eine offene Treppe mit Wandhalterungen. Mit vereinten Kräften wurden am Samstag die drei großen Treppenteile an die richtigen Stellen im Treppenhaus geschafft.

An dieser Stelle etwas Werbung: Die Treppen hat mein Onkel gebaut, er ist Schreinermeister mit eigenem Betrieb (Arche Naturwaren). Handwerklich ganz geniale Arbeit, wir sind wirklich super zufrieden. Auch das ausgewählte Holz (amerikanischer Ahorn) hat eine sehr schöne Maserung und Farbe. Bei Gelegenheit werden wir mal die Entstehung der Treppen hier veröffentlichen…

Jedenfalls hat es einige Tage gedauert bis wir nicht mehr instinktiv die Leiter an der Galerie benutzen wollten. :-)

Velux sei Dank

Donnerstag, 12. Oktober 2006

das erste Dachfenster ist verkleidetDie vier großen Dachfenster haben uns während der letzten Monate so ziemlich die meisten Nerven gekostet. An der Unterkonstruktion (Lattung) und Verkleidung (Gipskarton) haben verschiedene Köche gewerkelt, die Stimmung war teilweise versalzen… ;-)

Wir waren nicht zufrieden, viele Ecken und Kanten bei denen wir uns sicher waren, dass dieser früher oder später Risse bekommen. Gerade im Bad über der Badewanne war uns auch eine glatte Oberfläche wichtig, mit Tapeten schwierig und mit unseren “Verputzkünsten” nun gar nicht hinzubekommen.

Leider haben wir viel zu spät entdeckt, dass es von Velux passend für jedes Dachfenstermodell Innenfutter gibt. Hätten wir das gleich gekannt und benutzt wären uns etliche Arbeitsstunden erspart geblieben: eine passende Dampfbremse ist dabei, langwieriges geklebe entfällt schonmal. Lattung brauchts auch keine.

Also haben wir wieder abgerissen und es mit den Velux Innenfuttern probiert. Wenn man es erst einmal Verstanden hat ist die Montage nicht schwer, das erste Fenster hat allerdings gute 6 Stunden Zeit gekostet. Zusätzlich haben wir eine “nicht-Standard-Einbausituation” und wer sich bei Velux ausdenkt, dass diese Anleitungen ohne ein winziges Stück Text auskommen müssen möchten wir auch wirklich mal wissen…

Click an der Decke

Freitag, 29. September 2006

eine Dachseite schon fertigWir haben uns ja den Luxus der offenen Räume im Dachgeschoss gegönnt, kein Spitzboden, ein schöner Blick auf den Firstbalken… was der Spaß an “Mehrarbeit” bedeutet hat wurde uns erst so nach und nach klar.

Schon bei der Dachdämmung und der anschließenden Lattung bzw. Verkleidung mit Gipskarton wurde klar: Wir brauchen eine Alternative zu spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, grundieren, tapezieren usw. gerade im Bereich der Galerie.

Hier geht ohne Gerüst nichts, das hätten wir dann ständig verschieben, umbauen und von oben nach unten tragen müssen. Paneele mit Nut-und-Feder sind optisch nicht unser Ding, wir haben eine Lösung für eine glatte Fläche gesucht.

Da gibt es nicht viel, unsere Wahl fiel auf das Clickboard-System von Parador. Verbindung mit Laminattechnik, eine wirklich massive HDF-Platte und die Oberfläche Strukturputz fein in weiß ist genau unser Ding.

Die Montage ist nicht einfach, wir haben recht lange gebraucht das System mit den verdeckten Befestigungsklammern (Randklammern, Mittelklammern, Rastwinkel für Randklammern) zu verstehen. Nach den ersten Boards ging es aber ganz gut, nach zwei Samstagen sind wir fast fertig. Am Rand werden später noch spezielle Profile eingeclickt.

Roll- und Streichputz

Montag, 25. September 2006

Streichgrund und PutzLange haben wir nichts von uns hören lassen… Das liegt allerdings nicht daran, dass nichts passiert wäre!

Ich habe mich, nachdem endlich die meisten Stellen geschliffen waren, den Wänden gewidmet: Zunächst mussten die Gipskartonplatten mit einem sogenannten Streichgrund behandelt werden. Wir haben passend zum Putz, der als nächste Schicht darüber kam, den Streichgrund von AURO benutzt. Dieser hat schon eine ganz leichte Körnung, so dass schon beim Grundieren eine leichte Struktur entsteht. Super, dass er bereits weiß ist! Man spart sich dadurch einen Arbeitsgang. Denn um sicher zu stellen, dass auch später nichts mehr von den verspachtelten “Nähten” zu sehen ist, hätte man über einen “normalen” Tiefengrund vor dem Verputzen weiße Dispersionsfarbe streichen müssen.

Den Putz ( Roll- und Streichputz von AURO ) kann man wahlweise mit der Rolle oder einer Lasurbürste auftragen. Ich habe mich für die Bürste entschieden und tagelang liegende Achten gemalt! ( soll ja ein gutes Gehirnjogging sein! ) :-)

Da ich bislang noch nie mit Putz gearbeitet hatte, waren meine Bedenken doch recht groß, ob ich es denn einigermaßen ansehnlich hin bekomme. Ich habe dann mal vorsichtshalber an einer Stelle angefangen, wo später sowieso ein Schrank davor steht… Aber ich muss sagen, meine Bedenken haben sich recht schnell in Luft aufgelöst: Der Putz lässt sich auch für Anfänger supergut verarbeiten und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Mittlerweile sind das gesamte Erdgeschoss, das Treppenhaus im Keller und ein Teil der Galerie verputzt. Ich weiß noch nicht so genau, wie lange meine Hand die Bewegungen noch mit macht, aber schön ist es geworden! :-)

Arbeitszimmer im EG fertig verputzt Wohnzimmer auch schon fertig

endlich ausgeschliffen

Sonntag, 10. September 2006

Nachdem wir von letzten Freitag bis Mittwoch eigentlich pausenlos unsere vorher verspachtelten Wände geschliffen haben, sind wir nun endlich fertig. Durch die sehr offene Bauweise sind auch unglaublich große und hohe Wandflächen entstanden, das haben wir dann bei dieser Aktion erstmal so richtig gemerkt. ;-)

Wir haben uns bei Obi eine Schleifgiraffe einen Langhalsschleifer ausgeliehen. An diesen wurde ein leistungsstarker Industriestaubsauger angeschlossen. Die anfallende Staubmenge im Haus hielt sich so wirklich in Grenzen, es ist schon der Hit wie fein der Schleifstaub der Spachtelmasse Uniflott so wird…

Natürlich war beim Schleifen auch immer wieder “nachspachteln” angesagt, so dass wir beide und Nicoles Papa eigentlich ununterbrochen mit einem Eimer Uniflott der Giraffe hinterher gerannt sind. Die Ecken und sonstige enge Winkel haben wir dann mit einem kleinen Deltaschleifer glatt bekommen.

Wir können jedem nur diesen Langhalsschleifer empfehlen, eine unglaubliche Arbeitserleichterung, gerade wenn es auch um schlecht erreichbare Stellen wie Decken und hohe Wände geht.

Verjüngungskur für die Decke

Dienstag, 5. September 2006

leider nicht gut zu erkennenIm Erdgeschoss haben wir uns ja für eine sichtbare Holzbalkendecke entschieden. Zwischen den Duolam-Balken befinden sich 3-Schicht Fichteplatten. Fichte wird unter UV-Lichteinwirkung ja recht schnell gelb. Wir konnten das nach wenigen Wochen schon beobachten, die Balken im offenen Wohn-Ess-Bereich sind schon deutlich dunkler und gelblicher als z.B. in der Diele.

Wir haben lange nach einer passenden Lasur, Wachs, Öl oder Farbe gesucht. Nachdem wir an einem Probebalken (natürlich nicht an der Decke, war ein Duolam-Reststück :-) ) vier verschiedene Produkte getestet haben fiel unsere Wahl auf die Holzlasur 160 der Marke Auro.

Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden, das Holz sieht nicht richtig “weiß” aus, sondern “frisch, jung, …”. Das gleichmäßige Auftragen der Lasur ist richtig zeitaufwändig, Arne hat schon zwei komplette Urlaubstage “verstrichen”.

die 480 Kilo nehmen ab

Dienstag, 29. August 2006

Putz im Keller, bloed zu fotografierenDie 480 Kilo Putz, die wir eigentlich noch vor dem Estrich an die Kellerwände bringen wollten, sind nicht mehr ganz komplett, die ersten zwei Säcke sind verbraucht!

Dadurch, dass unsere Elektrikinstallation doch deutlich länger gedauert hat und wir die Fußbodenheizung selbst verlegt haben, sind wir vor dem Estrich nicht mehr zum Verputzen gekommen. Am letzten Samstag ging es dann mit dem Heizkeller los, die ersten Versuche wurden gestartet. Hier hängt ja nachher viel an der Wand oder steht davor, also ideales Übungsterrain! ;-)
Nicole und ihr Papa haben das aber auf Anhieb gut hinbekommen: Der Putz wurde mit der Glätte ganz dünn aufgezogen und dann mit dem nassen Quast etwas strukturiert. Sieht gut aus und genügt unseren Ansprüchen im Keller vollkommen.

endlich freie Sicht

Sonntag, 27. August 2006

Erholung pur auf LangeoogWir waren sehr gespannt wie unser Haus wohl nach dem Kurzurlaub auf der Insel Langeoog aussehen wird, denn das Gerüst sollte während dieser Zeit abgebaut werden. Am Dienstagmorgen war außerdem Termin für den Estrich im Keller.

Am Dienstagabend sind wir dann gleich nach unserer Ankunft zum Haus gefahren. Ein ganz anderer Blick so ohne störende Gerüststreben, gefällt uns gut. :-)

Auch im Keller befindet sich wohl frischer Zementestrich, zumindest konnten wir beim Blick durch das Treppenloch nach unten feststellen, dass es irgendwie anders aussieht, war schon recht duster.

Gartenseite mit Sonnenuntergang Eingangsbereich Nord-Ost Galerie im OG

Eine riesige Sandkiste

Freitag, 18. August 2006

Maulwurfshuegel… hatte die Firma Schmengler Estrichbau heute Mittag aus unserem Haus gemacht: Der Anhydrit-Heizestrich besteht wie wir nun wissen aus jeder Menge Sand, Calciumsulfat-Binder und Wasser. Ganz entgegen unserer Erwartungen war der Estrich nicht flüssig und ich begann mich zu fragen, warum ich mir so viel Mühe beim Abkleben jedes auch noch so kleinen Loches in der Dämmung gegeben hatte…

Lustig sahen die kleine Sandhäufchen aus, die in unserem zukünftigen Wohnzimmer herum lagen und die später sorgfältig glatt gezogen werden sollten.

Vier Tage lang dürfen wir nun nicht mehr in unser Haus. Wir werden diese Pause für eine Auszeit an der Nordsee nutzen, um wieder Kraft für die nächsten Arbeitsschritte zu sammeln.