Archiv für die 'Garten' Kategorie

Es sieht nach Garten aus

Donnerstag, 22. Mai 2008

der Rasen waechst

Gestern war unsere große Pflanzaktion:
Wir haben ca. 20 kleine Sträucher aus der Baumschule Rinn in Heuchelheim gekauft, von meinen Eltern zwei Haseln bekommen, meine Schwester hat vier Forsythien in ihrem Garten für uns gepflegt und Nicoles Oma hat eine Menge Stauden aus ihrem Vorgarten ausgegraben. Vielen Dank!

Mit so vielen grünen Freunden sieht es jetzt schon wirklich nach Garten aus, wir sind fleißig am gießen damit auch alles schön anwächst. Und sogar unser bislang unsichtbarer Rasensamen legt los, es wimmelt überall von kleinen zarten Hälmchen!

Löwenzahn Ade

Donnerstag, 22. Mai 2008

Schwiegerpapa beim Pflaster verlegen

Unser Berg- und Tal-Löwenzahn-Acker hat sich sehr verändert!

Nachdem seit Anfang Mai endlich trockenes Wetter vorherrscht konnte es mit unserem Garten losgehen! Unser Maurermeister Glotzbach wurde wieder engagiert und Donnerstag vor zwei Wochen ging es los:

Mit einem kleinen Bagger wurde die oberste Erdschicht inklusive Unkraut abgekrazt und entsorgt. Auf die Grundstücksgrenzen wurden Tiefbordsteine gesetzt, unser restlicher Mutterboden verteilt.

Das Pfingstwochenende haben wir dann genutzt um am Samstag einen vernünftigen Abschluss unserer Holzterasse zu bauen (110 Pflastersteine und 10 Säcke Gartenbeton wurden aus unserem Lieblingsbaumarkt herbeigeschafft). Am Sonntag haben wir dann 50 Meter Erdkabel verlegt um den Garten später schön beleuchten zu können. Am Montag habe ich dann noch einen Graben für das Gardena-Bewässerungssystem gegraben.

Dienstag war dann der krönende Abschluss:
Glotzbachs haben ca. 30 m³ feinsten Mutterboden geliefert und verteilt. Ich hatte Urlaub und habe gleich morgens die Gardena-Pipeline besorgt und schnell verlegt bevor die Erde darüber kam. Ab mittags hat mein Vater dann geholfen eine recht gerade Fläche zu erstellen. Gegen Abend konnte dann schon eingesät und gewalzt werden, der Gardena AquaContour wurde ebenfalls in Betrieb genommen, schönes Spielzeug!

Jetzt warten wir und hören es immer noch nicht wachsen….

ich hasse Beton fast alles eben Samenverteiler :-) im Einsatz jetzt nach einharken... und ordentlich walzen, fertig

Sommerbilanz

Sonntag, 30. September 2007

Sonnenuntergang am Stoppelberg

So, nach ewiger Funkstille melden wir uns mal wieder zurück. Der Sommer ist wohl definitiv zu Ende und es ist Zeit hier Bilanz zu ziehen:
Wir haben einen Nebeneingang zum Keller, eine Terrasse und auch ein Sonnensegel. Genauers in den jeweiligen Beiträgen. Ansonsten haben wir uns diesen Sommer mit dem Wohnmobil in Norwegen herumgetrieben (Carport oder Urlaub? Urlaub!). Unser erster Urlaub dieser Art, ganz toll gewesen, Bilder gibt´s in Kürze hier.

Sonnensegel und keine Sonne

Sonntag, 30. September 2007

Nach unserem Urlaub im Juli habe ich als nettes Urlaubsandenken eine schönen Kaspelriss und Bandanriss im Sprunggelenk mit nach Hause gebracht, dem Nigardsbreen sei Dank :-)
Die weitere Gestaltung des Gartens (Rasen, Erdarbeiten, usw.) ist damit für diese Jahr gestorben. Aber es gibt auch im Keller noch genug zu tun! :-)
Jedenfalls haben wir noch die zwei fehlenden Edelstahlrohre für das Sonnensegel gesetzt. Vor zwei Wochen (Beton richtig ausgehärtet) dann die Generalprobe und das Sonnensegel aufgehängt. Tolle Sache, nur irgendwie wollte die Sonne seitdem nicht mehr so richtig … gut, es ist ja auch bald Oktober… :-)

Bau unserer Holzterrasse

Sonntag, 30. September 2007

Wir haben uns nach langer Recherche für die afrikanische Holzart Bilinga entschieden. In Afrika gibt es eine halbwegs funktionierende Forstwirtschaft, in Asien eigentlich nur Raubbau, spricht also nicht für das berühmte Bankirai. Der Einkauf gestaltete sich über die Firma Terrassentrend sehr unkompliziert, können wir weiter empfehlen!
Nach der Lieferung der gut 400 laufenden Meter Dielen ging es los:

  • Waschen und abbürsten der Dielen um den “Transportdreck” (von dem Seeweg) abzubekommen
  • zweimaliges Ölen aller Dielen mit Aidol Pflegeöl von Remmers
  • Schneiden der Unterkonstruktionslatten aus den Dielen (endlich die neue Handkreissäge im Einsatz!)
  • Auslegen, befestigen und ausrichten (Horror!) der Unterkonstruktion auf der Betonplatte
  • Verlegen der Dielen, 3 Tage Arbeit, 1500 Schrauben

Die Hitze Ende Mai war der Hammer, ohne Schwiegerpapi hätte das alles doppelt so lange gedauert, DANKE!
Jedenfalls war die Terrasse pünktlich zu Nicole´s Geburtstag fertig und wurde gleich mit vielen Leuten eingeweiht, endlich genug Platz!

Bodenplatte und Riesenstangen

Sonntag, 30. September 2007

Der Unterbau unserer geplanten Holzterrasse hat uns lange Kopfzerbrechen bereitet. Durch den ja erst vor kurzem befestigten Nebeneingang konnte der linke Bereich der Terrasse erst jetzt verfüllt werden. Der rechte Teil der Terrasse wurde im letzten Jahr angefüllt, verdichtet und geschottert. Dadurch blieb uns (wollten wir unterschiedliche Setzung und damit Auswirkung auf die Terrasse verhindern) nur verdichten und warten oder Beton.
Die Entscheidung für eine Bodenplatte aus Beton ist zwar recht endgültig, als Unterbau aber sehr langlebig und stabil.
Durch unsere schräge Außenwand mit der Verglasung ist natürlich keine Markise über der Terrasse möglich. Um im Hochsommer (der dieses Jahr ja auf den Mai gefallen ist :-) ) auch in der Süd-Westlage sitzen zu können haben wir ein Sonnensegel geplant. Ausgesucht haben wir uns ein großes quadratisches Segel (5 x 5m) von Coolaroo, die Australier wissen wie man mit aggressiven Sonnenstrahlen umgeht. :-)
Wir haben uns dann von unserem Freund Micha 3,30 m lange Edelstahlrohr anfertigen lassen. Er hat noch supertolle Betonanker angeschweist, die Dinger sehen aus wie Schiffsschrauben. Die beiden Stangen auf der Terrasse mussten natürlich vor der Bodenplatte einbetoniert werden, eine schweißtreibende Angelegenheit.

Nebeneingang zum Keller

Sonntag, 30. September 2007

Wenn wir eine Sache bei unserem Hausbau vollkommen unterschätzt haben dann war es dieser Nebeneingang. Irgendwie haben wir uns zu wenig Gedanken gemacht, wird schon irgendwie…
Die ersten Pläne sahen Steinkörbe (Gabionen) vor, um den Abgang abzufangen. Nach einigen Recherchen fiel dieses Thema aber kosten- und aufwandsmäßig durch. Hätten wir gleich beim Bau des Kellers eine entsprechende Bodenplatte als Fundament für die Mauer vorgesehen wäre einiges einfacher geworden.
Schlussendlich hat unser Maurermeister Glotzbach eine halbwegs bezahlbare und schöne Lösung gefunden. Die Blockstufen, L-Steine und Fundamente haben wir setzen lassen, die Trockenmauersteine Rinn Tromalit haben wir in Eigenleistung aufgeschichtet. Die Bepflanzung wurde am gleichen Tag vorgenommen. Aus den Mini-Pflänzchen ist jetzt schon fast ein grüner Hang geworden.