Archiv für die 'Erdarbeiten' Kategorie

mühsame Erdarbeiten

Sonntag, 26. September 2010

Nachdem die Gabionenmauer fertiggestellt war ging es gleich munter weiter:
Die Bodenqualität im Vorgarten war (wie überall auf dem Grundstück) definitiv nichts für gutes Pflanzenwachstum. Die erste Schicht haben wir mit einem zufällig gerade in der Nachbarschaft gemieteten Bagger weggekratzt und auf einen großen Haufen gekippt. Leider war durch die ja schon fertige Mauer sehr wenig Platz zum Rangieren.

Die nachfolgenden Tage und Wochen habe ich dann mit Hacken und Schaufeln zugebracht. Unzählige Anhänger mit dem Erd/Schotter/Stein/Lehmgemisch wurden weggefahren, später haben wir dann auch noch einen Container kommen lassen und dort noch mal 7 qm hinein geschaufelt.

Aber auch das Schaufeln hatte irgendwann ein Ende und es konnte der Weg von der Haustür zur Straße geschottert werden.

Löwenzahn Ade

Donnerstag, 22. Mai 2008

Schwiegerpapa beim Pflaster verlegen

Unser Berg- und Tal-Löwenzahn-Acker hat sich sehr verändert!

Nachdem seit Anfang Mai endlich trockenes Wetter vorherrscht konnte es mit unserem Garten losgehen! Unser Maurermeister Glotzbach wurde wieder engagiert und Donnerstag vor zwei Wochen ging es los:

Mit einem kleinen Bagger wurde die oberste Erdschicht inklusive Unkraut abgekrazt und entsorgt. Auf die Grundstücksgrenzen wurden Tiefbordsteine gesetzt, unser restlicher Mutterboden verteilt.

Das Pfingstwochenende haben wir dann genutzt um am Samstag einen vernünftigen Abschluss unserer Holzterasse zu bauen (110 Pflastersteine und 10 Säcke Gartenbeton wurden aus unserem Lieblingsbaumarkt herbeigeschafft). Am Sonntag haben wir dann 50 Meter Erdkabel verlegt um den Garten später schön beleuchten zu können. Am Montag habe ich dann noch einen Graben für das Gardena-Bewässerungssystem gegraben.

Dienstag war dann der krönende Abschluss:
Glotzbachs haben ca. 30 m┬│ feinsten Mutterboden geliefert und verteilt. Ich hatte Urlaub und habe gleich morgens die Gardena-Pipeline besorgt und schnell verlegt bevor die Erde darüber kam. Ab mittags hat mein Vater dann geholfen eine recht gerade Fläche zu erstellen. Gegen Abend konnte dann schon eingesät und gewalzt werden, der Gardena AquaContour wurde ebenfalls in Betrieb genommen, schönes Spielzeug!

Jetzt warten wir und hören es immer noch nicht wachsen….

ich hasse Beton fast alles eben Samenverteiler :-) im Einsatz jetzt nach einharken... und ordentlich walzen, fertig

Bodenplatte und Riesenstangen

Sonntag, 30. September 2007

Der Unterbau unserer geplanten Holzterrasse hat uns lange Kopfzerbrechen bereitet. Durch den ja erst vor kurzem befestigten Nebeneingang konnte der linke Bereich der Terrasse erst jetzt verfüllt werden. Der rechte Teil der Terrasse wurde im letzten Jahr angefüllt, verdichtet und geschottert. Dadurch blieb uns (wollten wir unterschiedliche Setzung und damit Auswirkung auf die Terrasse verhindern) nur verdichten und warten oder Beton.
Die Entscheidung für eine Bodenplatte aus Beton ist zwar recht endgültig, als Unterbau aber sehr langlebig und stabil.
Durch unsere schräge Außenwand mit der Verglasung ist natürlich keine Markise über der Terrasse möglich. Um im Hochsommer (der dieses Jahr ja auf den Mai gefallen ist :-) ) auch in der Süd-Westlage sitzen zu können haben wir ein Sonnensegel geplant. Ausgesucht haben wir uns ein großes quadratisches Segel (5 x 5m) von Coolaroo, die Australier wissen wie man mit aggressiven Sonnenstrahlen umgeht. :-)
Wir haben uns dann von unserem Freund Micha 3,30 m lange Edelstahlrohr anfertigen lassen. Er hat noch supertolle Betonanker angeschweist, die Dinger sehen aus wie Schiffsschrauben. Die beiden Stangen auf der Terrasse mussten natürlich vor der Bodenplatte einbetoniert werden, eine schweißtreibende Angelegenheit.

Nebeneingang zum Keller

Sonntag, 30. September 2007

Wenn wir eine Sache bei unserem Hausbau vollkommen unterschätzt haben dann war es dieser Nebeneingang. Irgendwie haben wir uns zu wenig Gedanken gemacht, wird schon irgendwie…
Die ersten Pläne sahen Steinkörbe (Gabionen) vor, um den Abgang abzufangen. Nach einigen Recherchen fiel dieses Thema aber kosten- und aufwandsmäßig durch. Hätten wir gleich beim Bau des Kellers eine entsprechende Bodenplatte als Fundament für die Mauer vorgesehen wäre einiges einfacher geworden.
Schlussendlich hat unser Maurermeister Glotzbach eine halbwegs bezahlbare und schöne Lösung gefunden. Die Blockstufen, L-Steine und Fundamente haben wir setzen lassen, die Trockenmauersteine Rinn Tromalit haben wir in Eigenleistung aufgeschichtet. Die Bepflanzung wurde am gleichen Tag vorgenommen. Aus den Mini-Pflänzchen ist jetzt schon fast ein grüner Hang geworden.

Dienstag

Dienstag, 17. Oktober 2006

reges Treiben auf der Baustelle, wir drei und jede Menge Handwerker:

  • p+p Haus hat die Fenster und Türen justiert, einen Griff ausgetauscht, die Estrichhölzer im Bereich der Treppe und Galerie um ca. 1cm abgehobelt um auf Höhe des Estrichs zu kommen und die Wandscheibe im Treppenhaus OG wurde um 14 Zentimeter erhöht, die ist zu niedrig gewesen
  • unser Elektriker Marc Hepp hat die letzten Dosen verklemmt, Schalter gesetzt, die Sprechanlage installiert, die Markise mit Strom versorgt und die Satellitenschüssel montiert
  • den zweiten 19″ Schrank im Heizungskeller an der Wand montiert, der erste war doch etwas zu klein bemessen
  • die Firma Kinzenbach hat begonnen den Erdhügel im Garten weg zu fahren
  • wir haben das Laminat in der Küche fertig verlegt
  • die Erhöhung der Wandscheibe wurde verspachtelt und an einigen Stellen im Treppenhaus hat Nicole noch verputzt
  • an den Holzbalken des Glaselements habe ich weiter lasiert

Erdwärmetauscher endlich richtig verlegt

Mittwoch, 30. August 2006

pluggit GTC ErdwaermetauscherWir hatten noch gar nichts zum Problem mit dem Erdwärmetauscher geschrieben, das holen wir jetzt nach:

Unsere Tecalor THZ 303 SOL wird die Zuluft für den Lüftungsteil über einen EWT von pluggit bekommen. Dieser soll in ca. 1,20 Metern Tiefe um das Haus verlegt werden und ein Gefälle von 2% zur Durchführung in der Kelleraußenwand haben. Das Gefälle ist für den Ablauf von im Sommer in großeren Mengen entstehendem Kondenswasser wichtig, außerdem möchte man das Rohr ja vielleicht auch mal mit dem Gartenschlauch reinigen…

Klingt recht simpel, war es aber nicht:

Nachdem ich am Samstag vor der Hausmontage noch geholfen hatte das Rohr zu verlegen, wurde am Dienstag darauf etwas Erde angefüllt. Das Ende des Rohres, welches ja im Keller ankommt, hatte aber schon ein mit dem bloßen Auge zu erkennendes Gefälle, allerdings in die falsche Richtung! Wir haben dann mal die Ansaugöffnung im Garten aufgesucht, ca. 20 bis 30 Liter Wasser rein geschüttet, und es kam wie erwartet kein Tropfen im Keller an.

Also das ganze bei unserem Bauleiter reklamiert. 150 Liter Wasser und eine Untersuchung mit der Kanalkamera der Firma Kinzenbach später stand fest: Das Ding muss wieder raus!

Am letzten Freitag haben die Firmen Metternich und Kinzenbach die Sache dann zu einem guten Ende gebracht, es kommt im Keller nun alles an was im Garten reingeschüttet wird!

Uns ist wichtig, dass wir jetzt einen korrekt verlegten Erdwärmetauscher haben, werden uns auch hier nicht zum Thema “wer hatte Schuld” äußern. Nur soviel: Bei vier beteiligten Firmen wird jeder mit einem kleinen oder größerem Fehler zum Misserfolg beigetragen haben! ;-)

Baggern zu später Stund

Donnerstag, 29. Juni 2006

Feinarbeit mit dem BaggerDa wir ja am Samstag den Erdwämetauscher auch auf die Erde und nicht auf die Drainage legen wollen, musste der Baggerbetrieb Kinzenbach nochmal ran. Zu vorgerückter Stunde baggert es sich wohl am besten, jedenfalls wurde ganz flott und kurzfristig ein guter Meter in zwei Lagen angefüllt und gut verdichtet.

Die Zentimeterarbeit von Herrn Kinzenbach war mal wieder zum Staunen. Den ereignisreichen Tag habe ich dann mit den Arbeitern und zukünftigen Nachbarn auf der Baustelle ausklingen lassen, nicht ohne vorher den frischen Beton der Decke nochmal ordentlich zu gießen.

mit Anlauf ueber den Huegel die Ruettelplatte wird abgesetzt schoen verdichtet

warten auf die Bodenplatte

Donnerstag, 25. Mai 2006

{Erdarbeiten} Die Baugrube ist jetzt komplett fertig:

Revisionschacht für den Kanalanschluss, Zisterne, Sauberkeitsschicht und das Schnurgerüst steht!

Das Vermessungsbüro war am Mittwoch da und hat die Feinabsteckung vorgenommen.

Die Firma Glotzbach wird vermutlich am Montag mit der Schalung beginnen, dauert nicht mehr lange bis es dann auch bei uns Bi-Ba-Bodenplatte heißt! :-)

An dieser Stelle auch noch mal ein lobendes Wort über den Baggerbetrieb Kinzenbach: Die Baustelle wurde von Herrn Kinzenbach wirklich in einem außerordentlich aufgeräumten und ordentlichen Zustand hinterlassen!

{Erdarbeiten} {Erdarbeiten} {Erdarbeiten}

endlich ein Loch

Dienstag, 16. Mai 2006

aushub2.jpgAls ich heute Morgen um 7:30 Uhr zur Arbeit fuhr, war der Bagger, der heute unsere Baugrube ausheben sollte, schon unterwegs zum Baugebiet. Voller Neid auf Arne, der sich für dieses erste große Ereignis heute frei genommen hatte, musste ich mit meiner Klasse die Bundesjugendspiele durchführen…

Als ich dann endlich gegen 14:30 Uhr auf der Baustelle ankam, war schon einiges passiert: Arne hatte einen Sonnenbrand, die Arbeiter stärkten sich gerade mit heißer Fleischwurst und die Baugrube war schon weit fort geschritten.

Unser Bauleiter von p+p Haus war am Vormittag ebenfalls an der Baustelle um die Höhe des Gebäudes zusammen mit Herrn Kinzenbach festzulegen.

Die Erde, die wir nicht mehr zum Verfüllen benötigen, wurde mit zwei Muldenkippern in eine Grube etwas außerhalb des Ortes gefahren. Auf ihrem Rückweg brachten die Kipper später gleich den Schotter für die Sauberkeitsschicht und unsere Hofeinfahrt den Kranstellplatz mit.

Nachdem Herr Kinzenbach vom Inneren der Baugrube aus noch einige Feinarbeiten erledigt hatte war um 19:30 Uhr für heute erstmal Schluss! Nach 12 Stunden Arbeit fast ohne Pause sei es den fleißigen Arbeitern auch gegönnt…

Jedenfalls ist es ein tolles Gefühl, dass sich endlich wirklich etwas tut!!!

Morgen soll es mit der Sauberkeitsschicht, dem Verlegen der Kanalrohre bis zum Haus und dem Setzen des Revisionsschachtes weiter gehen. Mittags werden Herr Kinzenbach und seine Arbeiter dann schon fertig sein, tolles Tempo und sehr saubere Arbeit!

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der erste Spatenstich

Sonntag, 14. Mai 2006

spati2.jpgBevor nun bald der Bagger anrückt wollten auch wir höchstpersönlich die ersten “Krümmel aus dem Grundstück kratzen”, sprich der erste Spatenstich stand an:

Wir haben heute eine kurze Schönwetterphase genutzt und uns Richtung Bauplatz begeben, bewaffnet mit unserer Knipse und “schwerem Gerät” in einer Plastiktüte, etwas peinlich ungewöhnlich war es ja schon:

Mein guter alter Lieblings-Siku-Bagger musste ran, mit ihm habe ich als Kind den halben Garten meiner Eltern umgegraben. Er sieht nicht mehr ganz frisch aus, ich war froh, dass ich ihn letzte Woche auf dem Dachboden wieder gefunden habe! Aber er hat seine letzte gaaaanz große Aufgabe zuverlässig wie immer gelöst:

Nicole und ich haben doch einige Schaufeln Erde bewegt, nun kann also der große Bruder meines Siku-Baggers mit der Arbeit beginnen.

spati1.jpg spati3.jpgspati4.jpgspati5.jpg