Archiv für die 'Elektrik' Kategorie

Mittwoch

Mittwoch, 18. Oktober 2006

Das Programm heute:

  • Elektro Hepp hat im Keller die Schalter verklemmt und gesetzt sowie den Potentialausgleich der Heizung und der Netzwerkschränke hergestellt
  • Laminat in meinem Arbeitszimmer verlegt
  • große Einkaufstour bei Holzland Möller: Abschlussprofile, Übergangsprofile, HARO Tritty 75 mit SilentPro in Wildbirne für die beiden Kinderzimmer, Kleinzeug
  • viele Telefonate: Arbeitsplatte Küche kommt nicht mehr rechtzeitig, Herd und Kochfeld lassen immer noch auf sich warten, Kühlschrank kommt viel zu spät, Innentüren kommen nach dem Einzug, … :-(
  • Im Bad OG hat die Firma Beckert die roten Wandplatten in der Dusche und hinter den Waschtischen montiert

Dienstag

Dienstag, 17. Oktober 2006

reges Treiben auf der Baustelle, wir drei und jede Menge Handwerker:

  • p+p Haus hat die Fenster und Türen justiert, einen Griff ausgetauscht, die Estrichhölzer im Bereich der Treppe und Galerie um ca. 1cm abgehobelt um auf Höhe des Estrichs zu kommen und die Wandscheibe im Treppenhaus OG wurde um 14 Zentimeter erhöht, die ist zu niedrig gewesen
  • unser Elektriker Marc Hepp hat die letzten Dosen verklemmt, Schalter gesetzt, die Sprechanlage installiert, die Markise mit Strom versorgt und die Satellitenschüssel montiert
  • den zweiten 19″ Schrank im Heizungskeller an der Wand montiert, der erste war doch etwas zu klein bemessen
  • die Firma Kinzenbach hat begonnen den Erdhügel im Garten weg zu fahren
  • wir haben das Laminat in der Küche fertig verlegt
  • die Erhöhung der Wandscheibe wurde verspachtelt und an einigen Stellen im Treppenhaus hat Nicole noch verputzt
  • an den Holzbalken des Glaselements habe ich weiter lasiert

Heizung bald am Netz

Sonntag, 10. September 2006

Blick auf die THZ noch ohne GehaeuseDie Fertigstellung unserer Heizung macht große Fortschritte, das ist aber auch dringend notwendig: Der Estrich ist ja nun schon seit guten drei Wochen im Haus, da wird es Zeit, dass endlich das Aufheizprogramm der Fußbodenheizung beginnt. Erst danach werden wir schauen wie die Restfeuchte ist, wir befürchten schon, dass wir auf den Schritt “Bodenbeläge” noch warten müssen…

Jedenfalls ist die Verrohrung der Lüftungsanlage im Keller abgeschlossen, Wasserleitungen und Heizkreise sind alle verbunden. Der Wasserspeicher der Tecalor THZ 303 SOL wurde auch schon gefüllt. Es fehlt noch die Isolierung der Lüftungsrohre im Keller und die großen Luftschläuche für die Zu- und Fortluft der Wärmepumpe. Die Arbeiten werden wohl Anfang kommender Woche beendet.

Am Montag wird die e.on Mitte dann die Hausanschluss-Säule setzen, am Mittwoch die beiden Zähler. Wenn alles nach Plan läuft wird dann am Donnerstag die Heizung in Betrieb genommen und wir werden schwitzen. :-)

Schalldaempfer der Lueftungsanlage EWT, Ausgleichsgefaess, Loch fuer Luftschlauch

Kabelchaos lichtet sich

Sonntag, 10. September 2006

Diese Woche wurde das “Kabelchaos” im Keller behoben: Unser Elektriker Marc Hepp hat den Sicherungskasten montiert und alle Zuleitungen verklemmt. Da wir für unsere Wärmepumpe einen zweiten Zähler bekommen und zusätzlich noch ein sogenannter “Rundsteuerempfänger” eingebaut werden muss (die e.on kann damit laut Tarif die Stromzufuhr in Spitzenlastzeiten unterbrechen) ist es ein recht großer Schrank geworden. Jedenfalls sieht es mit dem darüber montieren Kabelkanal schon gleich viel ordentlicher aus!

Am Samstag habe ich mit Nicoles Bruder Sven dann noch den kleinen Netzwerkschrank an die Wand gehängt, jetzt sind auch schonmal alle Netzwerkkabel verschwunden.

Blick in den Netzwerkschrank Sven setzt Steckdosen Gira E2

Elektroinstallation in einem Holzhaus

Dienstag, 5. September 2006

Installationsrohr im DG, noch uebersichtlichUnsere Elektroinstallation ist nicht besonders umfangreich, eigentlich Standard. Der Zeitbedarf ist allerdings durch den Wandaufbau gewaltig gewesen: Außen- wie Innenwände bestehen von innen gesehen aus Gipskartonplatte auf OSB-Platte. Die Innenwände (15 cm dick) haben Steinwoll-Platten von 5 cm Dicke im 10 cm Hohlraum. Zwischen der 20 Zentimeter dicken Steinwolle der Außenwand und der GK/OSB-Platte ist natürlich eine Folie.

Hier mal beispielhaft die notwendigen Arbeitsschritte um das Licht im Wohnzimmer später einschalten zu können:

  1. Bohren eines 68mm Loches durch die GK- und OSB-Platte in ca. 110cm Höhe. Um in der Außenwand die Folie nicht zu beschädigen ist auf den letzten Millimetern ständiges Absetzen der Bohrmaschine und “Druckprüfung” der OSB-Platte gefragt, die bleibt leider sehr lange stabil und man merkt dann nicht, dass sie schon fast “durch” ist.
  2. Wenn der OSB-Kreis schon leicht wackelt, Bohrmaschine zur Seite, dicke Schraube in die Mitte der Scheibe drehen und damit vorsichtig den Kreis herausbrechen. Auf diese Weise gelingt es fast völlig, ohne die Folie zu beschädigen, nur das kleine Loch durch den Zentrierbohrer bleibt.
  3. Zehn Zentimeter über dem Rohfußboden und direkt unter dem geplanten und eben gebohrten Schalter ein 40mm Loch bohren, ebenfalls mit einem Lochbohrer und der oben beschriebenen “Technik”.
  4. Mit einem dicken Holzbohrer an der geplanten Lampenposition von unten durch den Holzbalken (sichtbare Holzbalkendecke!) bohren.
  5. Stromkabel ablängen, Kabelrolle liegt beim Schalter, Kabel wird zum Schornstein gezogen (Installationsschacht). Dort wartet schon der Zugdraht der aus dem Dachgeschoss durch das 100er HT-Rohr nach unten gelassen wurde. Kabel wird befestigt und hochgezogen. Dort geht es dann auf dem Fußboden des Dachgeschosses bis zum Kinderzimmer, dem Raum über dem Wohnzimmer. Kabel wird durch das eben gebohrte Loch gesteckt. Jetzt hat man die Länge und kann das Kabel unten beim Schalter abschneiden.
  6. Schutzrohr im Dachgeschosse vom Kinderzimmer bis zum Schornstein ablängen, Stromkabel reinstecken und Schutzrohr mit Schellen auf dem Rohfußboden (Holz) festschrauben.
  7. Schutzrohr im Erdgeschoss vom Schornstein bis zum Lichtschalter im Wohnzimmer ablängen, Kabel hinein und mit Schellen und Schlagbolzen auf dem Boden befestigen.
    Kurzer Zugdraht vom oberen Loch (Schalter) zum kleinen Loch schieben, klappt im besten Fall beim zweiten Versuch, da die Folie durch die dicke Dämmung extrem dicht an der OSB-Platte anliegt
  8. Stromkabel ( 3 x 1.5 ) mit dem Zugdraht noch oben zur Dose ziehen, dabei muss einer oben ziehen, der andere das Kabel nachdrücken.
  9. Beschriften, fertig und eine Menge Zeit ist rum :-)

Ohne die von unserem Elektriker Marc Hepp geliehenen Werkzeuge wäre das alles gar nicht möglich gewesen! Wir haben das Kabeleinzugsystem KATI-Blitz und einen Fräskopf von Kaiser Elektro, passend zu unseren Hohlwanddosen, verwendet.

Dosen versenkt

Dienstag, 5. September 2006

Nicoles Bruder hat zwei Tage seines Urlaubs geopfert um die Hohlwanddosen zu setzen. Eine wirkliche Fummelarbeit: Die Kabel mussten erst passend abgelängt werden, dann wurde der Mantel abisoliert und in die Dose eingeführt. Besonders an den Außenwänden mit der stramm sitzenden Dampfbremse ein ganz schöner Murks, tiefe Dosen und vier oder fünf Kabel unterzubringen.

Aber als gelernter Elektriker die richtige Arbeit für ihn, ich hätte vermutlich die doppelte Zeit benötigt! ;-)

endlich wieder ein Lebenszeichen

Donnerstag, 17. August 2006

GedrängeSchande, Schande, jetzt ist es uns doch trotz guter Vorsätze zwei Wochen lang nicht gelungen hier die Neuigkeiten zu dokumentieren! Nach 14 Stunden Baustelle täglich fehlte uns wirklich die Energie…

Daher jetzt eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse zwischen dem 03.08 und 12.08. mit einigen Bildern:

  • alle Gipskartonplatten sind an den Dachschrägen angebracht
  • zwei der vier Dachfenster sind verkleidet
  • Elektrik, Netzwerk und SAT komplett fertig, entwickelte sich zum “Zeitfresser” Nr. 1 (ein unbeschreibliches Gefühl nach Wochen endlich das letzte Kabel zu ziehen!)
  • und natürlich wurde auch wieder gespachtelt

mehr Gedränge kurz vorm Installationsschacht im Dachgeschoss unser lieber jetziger Nachbar hilft bei der Elektroinstallation die schwierigsten Stellen unter dem Dach haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben
auch die DFF im Bad sind endlich verkleidet viele Dosen in der Kueche auch mein Onkel turnte mit auf dem Geruest

Elektrik dauert lange

Donnerstag, 27. Juli 2006

In den letzten Tagen haben wir uns fast ausschließlich mit der Elektrik unseres Hauses beschäftigt: Im Keller hat Arne einen halben Tag lang Schlitze für die Kabel gefräst, in die wir anschließend die Kabel gelegt haben. Klasse, dass Herr Hepp uns seine Mauerfräse ausgeliehen hat! Die Dosen sind eingegipst und heute Morgen habe ich die Kabel bis in die Dosen gelegt und abisoliert. Die Schlitze sind auch schon fast alle wieder zugeputzt.

Im Dachgeschoss haben Arne und sein Vater begonnen, die einzelnen Räume mit Strom zu versorgen. Durch die sehr langen Wege dauert das recht lange. Eines der Kinderzimmer haben die beiden heute Abend geschafft.

Leerrohre verlegt

Mittwoch, 28. Juni 2006

RohrsalatHeute konnten wir endlich mit den Eigenleistungen beginnen:

Nachdem am Nachmittag die Deckenelemente auf den Keller gelegt wurden, konnten wir am Abend mit der Verlegung der Leerrohre beginnen. Unser Elektriker hat uns freundlicherweise seine Riesenbohrmaschine ausgeliehen, so dass es wirklich nicht allzu schwierig war die Deckendurchbrüche herzustellen.

Herr Hepp hat uns einen schönen Plan mitgebracht, hier war gut zu erkennen wie die Leerrohre verlaufen müssen. Nach ca. 3 Stunden war die Sache dank der Hilfe meines Vaters erledigt.

Sonnenschein staubig war es fast fertig

Elektroplanung steht endlich

Dienstag, 20. Juni 2006

Nach vielem Hin- und Her (Überlegungen mit welcher Firma und in welchem Umfang wir die Elektroinstallation nun vornehmen) sind wir endlich weiter: Die Firma Elektro Hepp in Rechtenbach wird unser Haus unter Strom setzen.

Uns war sehr wichtig bei der Elektroinstallation selbst mitarbeiten zu können. Wir werden daher unter Anleitung von Herrn Hepp die Kabel verlegen und die Hohlwanddosen setzen, also die zeitintensivsten Arbeiten selbst durchführen. Unser Material bekommen wir ebenfalls von der Firma Hepp, die Preise sind absolut in Ordnung.

Zudem sind wir von Beratung und Freundlichkeit begeistert und sind zuversichtlich, dass die Ausführung dem in nichts nachstehen wird. Netzwerk-, Sat- und Telefon-Installation machen wir komplett in Eigenleistung.

Jetzt steht nur noch die endgültige Auswahl des Schalterprogramms aus, unser Favorit ist zurzeit das System E2 von Gira. Herr Hepp hat uns gestern mehrere Musterkoffer vorbei gebracht, wir stöbern noch…

Übrigens gibt es auf der Baustelle immer noch keinen Strom, laut e.on wird es wohl nächste Woche, also müssen wir den Stromgenerator noch länger mieten! :-(