Wasser marsch

Es gab etliche Ideen wie wir den Vorgarten gestalten könnten. Je länger man über Dinge nachdenkt, desto mehr Ideen kommen einem in den Sinn….
Irgendwann in dieser Phase ist auch der Wunsch nach “Wasser im Garten” hinzugekommen. Einen Teich wollten wir nicht, zuviel Arbeit und bei kleinen Kindern nicht ganz ungefährlich. Blieb noch ein Bachlauf, allerdings ohne Teich. :-)
Und so ist es geworden:
Der Bauchlauf ist ca. 10 Meter lang und sollte so natürlich wie möglich aussehen. Unser Grundstück hat leichtes Gefälle mit dem Straßenverlauf, das kam uns also zu Gute.

Das Bachbett ist ca. 50 cm breit, so dass bei einer Länge von 10 m eine nicht so kleine Wassermenge “unterwegs” ist. Das Wasserresorvoir hätte also sehr groß sein müssen und das Thema “automatische Nachspeisung” ist durch die Verdunstung auch nicht so einfach zu lösen. Wir haben uns dann für die sowieso im Vorgarten vorhandene Zisterne entschieden. Eine leistungsstarke Bachlaufpumpe befördert das Wasser zur “Quelle” des Bachlaufes, einem etwas schräg eingebauten Eimer. Am Ende des Bachlaufes habe ich einen handelsüblichen “Hofablauf” eingebaut, dieser ist mit einem 100er Rohr dann wieder mit der Zisterne verbunden.
Aufgrund des Gefälles gibt es im Bachlauf keine “stehenden” Abschnitte, d.h. wenn die Pumpe aus ist, läuft er komplett trocken.

Der Aufbau:

  • Schotterbett, das Form und Gefälle vorgibt; das Ganze ordentlich mit der Rüttelplatte verdichtet
  • per Plastikfolie getestet ob es so wie geplant fließt
  • unzählige Betonladungen; durch den verwendeten Trasszement ist der Beton relativ wasserdicht und wenig saugend
  • in den noch feuchten Beton wurden Basaltsteine gesetzt um den Rand des Bachlaufs optisch zu verschönern

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