Archiv für September, 2010

Auf Wiedersehen

Mittwoch, 29. September 2010

Liebe Besucher,

vielen, vielen Dank für die netten Kommentare, das Feedback, auch für die vielen Fragen.

Wir hoffen, dass dieser Blog weiterhin für den einen oder anderen hilfreich sein wird, grüßen noch einmal ganz herzliche unsere “Mitblogger” aus dem Jahrgang 2006 und schließen mit diesem Beitrag die Berichterstattung.

Wir werden uns ab November neuen Herausforderungen stellen, auf die wir uns riesig freuen!!!

Alles Gute, Nicole & Arne


endlich fertig

Sonntag, 26. September 2010

Ein arbeitsreicher Sommer geht zu Ende, fast vier Jahre nach dem Einzug sind wir auch endlich mit der Außenanlage fertig. Viele Ideen brauchen einfach Zeit und auch Geld, daher ging es Stück für Stück voran. Mit dem Ergebnis sind wir sehr glücklich, und das ist alles was zählt.


Das Sprichwort “man wächst mit seinen Aufgaben” können wir nur bestätigen, wir haben viele Dinge selbst gemacht an die wir vor einigen Jahren nicht ansatzweise geglaubt hätten.

Der “Endspurt” hat auf jeden Fall noch einmal viel Kraft gekostet. Wir sind wirklich froh, dass wir nun einmal alles fertig haben.

Bis zu den ersten Renovierungen, Umbauten und sonstigen Ideen werden jetzt bestimmt einige Jahre vergehen, aber wir haben ja demnächst eine “neue” Hauptbeschäftigung…. :-)

Pflasterfinale

Sonntag, 26. September 2010

Es ist wirklich ein unglaubliches Gefühl wenn man nach doch einigen Jahren plötzlich keinen Schotter und keine Erde mehr sieht, ja sogar aus dem Auto auf befestigtem Boden aussteigt…. ;-)

Jedenfalls war es Ende August soweit, der letzte Bauabschnitt wurde vollendet. Wir hatten uns für ein Pflaster von den Betonwerken Eltersberg entschieden, relativ große Steine, gemischte Grau/Schwarztöne, abgekollterte Kanten und Ökofuge.

Mein Schwiegervater und ich hatten zwei Tage Urlaub und haben so am Mittwoch Abend angefangen. Es hat tatsächlich bis Freitag Nachmittag gedauert bis die Vorbereitungen erledigt waren. Vor allem die “Logistik” war entscheidend, es musste ja immer alles zeitlich passend angeliefert werden (Schotter, Edelsplit, Steine). Gut, dass man sich auf unseren Baustoffhändler Dörr verlassen konnte.

Am Samstag haben wir es dann locker geschafft die 80 qm zu verlegen, es sind genau 10 Steine übrig geblieben, das hat wirklich gut gepasst.

Feinarbeiten mit großen und kleinen Steinen

Sonntag, 26. September 2010

In den folgenden Tagen und Wochen gab es am Bachlauf noch einige Details zu erledigen: Der gut abgebundene Beton wurde mit einer Bauschlämme beschichtet.
Das sollte die notwendige Dichtigkeit sicherstellen. In die noch nasse Schlämme haben wir ganz feinen Basaltsplit gestreut um die “Betonfarbe” zu verdecken. Das ist stellenweise auch ganz gut gelungen, aber hat sich im nachhinein als nicht so wichtig erwiesen: die vielen kleinen flachen Basaltsteine (Chipse) decken den Boden des Bachbettes doch gut ab.

Aus den wirklich allerletzten Dielenresten wurde noch schnell eine Brücke über den Bachlauf gebaut, so kommt man jetzt auch trockenen Fußes zur Haustür.

Ein gutes Stück Arbeit waren die 10 qm Mutterboden die verteilt werden wollten. Über der Erde haben wir dann ein sehr dickes Flies verlegt, an einigen Stellen diverse Gräser gepflanzt und das Ganze dann mit mehreren Tonnen Kalksandstein abgedeckt.

Im Steinbruch in Beilstein haben wir uns dann noch unsere ganz persönlichen “Felsen” ausgesucht, zwei ganz große Basaltbrocken mit je fast 2 Tonnen und noch einen kleineren. Wir sind echt glücklich mit dem Ergebnis!

Wasser marsch

Sonntag, 26. September 2010

Es gab etliche Ideen wie wir den Vorgarten gestalten könnten. Je länger man über Dinge nachdenkt, desto mehr Ideen kommen einem in den Sinn….
Irgendwann in dieser Phase ist auch der Wunsch nach “Wasser im Garten” hinzugekommen. Einen Teich wollten wir nicht, zuviel Arbeit und bei kleinen Kindern nicht ganz ungefährlich. Blieb noch ein Bachlauf, allerdings ohne Teich. :-)
Und so ist es geworden:
Der Bauchlauf ist ca. 10 Meter lang und sollte so natürlich wie möglich aussehen. Unser Grundstück hat leichtes Gefälle mit dem Straßenverlauf, das kam uns also zu Gute.

Das Bachbett ist ca. 50 cm breit, so dass bei einer Länge von 10 m eine nicht so kleine Wassermenge “unterwegs” ist. Das Wasserresorvoir hätte also sehr groß sein müssen und das Thema “automatische Nachspeisung” ist durch die Verdunstung auch nicht so einfach zu lösen. Wir haben uns dann für die sowieso im Vorgarten vorhandene Zisterne entschieden. Eine leistungsstarke Bachlaufpumpe befördert das Wasser zur “Quelle” des Bachlaufes, einem etwas schräg eingebauten Eimer. Am Ende des Bachlaufes habe ich einen handelsüblichen “Hofablauf” eingebaut, dieser ist mit einem 100er Rohr dann wieder mit der Zisterne verbunden.
Aufgrund des Gefälles gibt es im Bachlauf keine “stehenden” Abschnitte, d.h. wenn die Pumpe aus ist, läuft er komplett trocken.

Der Aufbau:

  • Schotterbett, das Form und Gefälle vorgibt; das Ganze ordentlich mit der Rüttelplatte verdichtet
  • per Plastikfolie getestet ob es so wie geplant fließt
  • unzählige Betonladungen; durch den verwendeten Trasszement ist der Beton relativ wasserdicht und wenig saugend
  • in den noch feuchten Beton wurden Basaltsteine gesetzt um den Rand des Bachlaufs optisch zu verschönern

mühsame Erdarbeiten

Sonntag, 26. September 2010

Nachdem die Gabionenmauer fertiggestellt war ging es gleich munter weiter:
Die Bodenqualität im Vorgarten war (wie überall auf dem Grundstück) definitiv nichts für gutes Pflanzenwachstum. Die erste Schicht haben wir mit einem zufällig gerade in der Nachbarschaft gemieteten Bagger weggekratzt und auf einen großen Haufen gekippt. Leider war durch die ja schon fertige Mauer sehr wenig Platz zum Rangieren.

Die nachfolgenden Tage und Wochen habe ich dann mit Hacken und Schaufeln zugebracht. Unzählige Anhänger mit dem Erd/Schotter/Stein/Lehmgemisch wurden weggefahren, später haben wir dann auch noch einen Container kommen lassen und dort noch mal 7 qm hinein geschaufelt.

Aber auch das Schaufeln hatte irgendwann ein Ende und es konnte der Weg von der Haustür zur Straße geschottert werden.