einmal durchpusten bitte
Dienstag, 12. Dezember 2006
Letzte Woche wurde bei uns ein Blower-Door-Test durchgeführt. Wir hatten diesen bei Vertragsabschluss mit p+p Haus vereinbart. Idealerweise führt man so einen Test ja schon in einer früheren Bauphase durch, allerdings hätte das bei uns nur mit erheblichem Aufwand funktioniert. Zu lange gab es Öffnungen im Keller und das mühsame Abkleben aller Öffnungen (Lüftungsanlage) wollten wir uns ebenfalls ersparen.
Ursprünglich war nur ein Test des EG und DG geplant (also die von p+p Haus erbrachten Leistungen). Den Vorschlag von Herrn Köhnke (Ing. Büro E. U. Köhnke), das ganze Haus inkl. Keller in den Test einzubeziehen, haben wir natürlich gerne zugestimmt. Was bringts, wenn “oben” alles dicht ist und im Keller große Leckagen sind.
Nachdem wir einen Unterdruck von ca. 100 Pa aufgebaut hatten ging es auf Lecksuche. Große konnten das schonmal nicht sein, sonst hätte dieser Druck nicht aufgebaut werden können. Als Sachverständiger kannte Herr Köhnke natürlich die typischen Schwachstellen. Wir sind also durch jeden Raum und haben “gefühlt” und “gehört”. Im DG und EG alles bestens, minimale Lecks im Bereich der Verglasung, Elektroinstallation vorbildlich (das ging runter wie Öl…) und keine Luftströme in Innenwänden, Fensterlaibungen, usw. . Da hat auch p+p Haus sehr ordentliche Arbeit abgeliefert!
Im Keller hörte man dann schon von weitem die Problemstellen: Die Nebeneingangstür liegt nicht dicht genug an, unglaublich welche Geräusche das bei diesem Druckunterschied dann erzeugt! Auch eine Rohrdurchführung für unsere Zisterne (Saugschlauch) war nicht dicht. Diese Stellen haben wir dann abgeklebt.
Die dann folgende Messung bei 50 Pa Unter- und Überdruck war sehr erfreulich, wir liegen in einem sehr guten Bereich. Mehr dann wenn das schriftliche Gutachten eintrifft…



















