Archiv für August, 2006

Erdwärmetauscher endlich richtig verlegt

Mittwoch, 30. August 2006

pluggit GTC ErdwaermetauscherWir hatten noch gar nichts zum Problem mit dem Erdwärmetauscher geschrieben, das holen wir jetzt nach:

Unsere Tecalor THZ 303 SOL wird die Zuluft für den Lüftungsteil über einen EWT von pluggit bekommen. Dieser soll in ca. 1,20 Metern Tiefe um das Haus verlegt werden und ein Gefälle von 2% zur Durchführung in der Kelleraußenwand haben. Das Gefälle ist für den Ablauf von im Sommer in großeren Mengen entstehendem Kondenswasser wichtig, außerdem möchte man das Rohr ja vielleicht auch mal mit dem Gartenschlauch reinigen…

Klingt recht simpel, war es aber nicht:

Nachdem ich am Samstag vor der Hausmontage noch geholfen hatte das Rohr zu verlegen, wurde am Dienstag darauf etwas Erde angefüllt. Das Ende des Rohres, welches ja im Keller ankommt, hatte aber schon ein mit dem bloßen Auge zu erkennendes Gefälle, allerdings in die falsche Richtung! Wir haben dann mal die Ansaugöffnung im Garten aufgesucht, ca. 20 bis 30 Liter Wasser rein geschüttet, und es kam wie erwartet kein Tropfen im Keller an.

Also das ganze bei unserem Bauleiter reklamiert. 150 Liter Wasser und eine Untersuchung mit der Kanalkamera der Firma Kinzenbach später stand fest: Das Ding muss wieder raus!

Am letzten Freitag haben die Firmen Metternich und Kinzenbach die Sache dann zu einem guten Ende gebracht, es kommt im Keller nun alles an was im Garten reingeschüttet wird!

Uns ist wichtig, dass wir jetzt einen korrekt verlegten Erdwärmetauscher haben, werden uns auch hier nicht zum Thema “wer hatte Schuld” äußern. Nur soviel: Bei vier beteiligten Firmen wird jeder mit einem kleinen oder größerem Fehler zum Misserfolg beigetragen haben! ;-)

die 480 Kilo nehmen ab

Dienstag, 29. August 2006

Putz im Keller, bloed zu fotografierenDie 480 Kilo Putz, die wir eigentlich noch vor dem Estrich an die Kellerwände bringen wollten, sind nicht mehr ganz komplett, die ersten zwei Säcke sind verbraucht!

Dadurch, dass unsere Elektrikinstallation doch deutlich länger gedauert hat und wir die Fußbodenheizung selbst verlegt haben, sind wir vor dem Estrich nicht mehr zum Verputzen gekommen. Am letzten Samstag ging es dann mit dem Heizkeller los, die ersten Versuche wurden gestartet. Hier hängt ja nachher viel an der Wand oder steht davor, also ideales Übungsterrain! ;-)
Nicole und ihr Papa haben das aber auf Anhieb gut hinbekommen: Der Putz wurde mit der Glätte ganz dünn aufgezogen und dann mit dem nassen Quast etwas strukturiert. Sieht gut aus und genügt unseren Ansprüchen im Keller vollkommen.

endlich freie Sicht

Sonntag, 27. August 2006

Erholung pur auf LangeoogWir waren sehr gespannt wie unser Haus wohl nach dem Kurzurlaub auf der Insel Langeoog aussehen wird, denn das Gerüst sollte während dieser Zeit abgebaut werden. Am Dienstagmorgen war außerdem Termin für den Estrich im Keller.

Am Dienstagabend sind wir dann gleich nach unserer Ankunft zum Haus gefahren. Ein ganz anderer Blick so ohne störende Gerüststreben, gefällt uns gut. :-)

Auch im Keller befindet sich wohl frischer Zementestrich, zumindest konnten wir beim Blick durch das Treppenloch nach unten feststellen, dass es irgendwie anders aussieht, war schon recht duster.

Gartenseite mit Sonnenuntergang Eingangsbereich Nord-Ost Galerie im OG

Eine riesige Sandkiste

Freitag, 18. August 2006

Maulwurfshuegel… hatte die Firma Schmengler Estrichbau heute Mittag aus unserem Haus gemacht: Der Anhydrit-Heizestrich besteht wie wir nun wissen aus jeder Menge Sand, Calciumsulfat-Binder und Wasser. Ganz entgegen unserer Erwartungen war der Estrich nicht flüssig und ich begann mich zu fragen, warum ich mir so viel Mühe beim Abkleben jedes auch noch so kleinen Loches in der Dämmung gegeben hatte…

Lustig sahen die kleine Sandhäufchen aus, die in unserem zukünftigen Wohnzimmer herum lagen und die später sorgfältig glatt gezogen werden sollten.

Vier Tage lang dürfen wir nun nicht mehr in unser Haus. Wir werden diese Pause für eine Auszeit an der Nordsee nutzen, um wieder Kraft für die nächsten Arbeitsschritte zu sammeln.

Styroporberge

Freitag, 18. August 2006

nur ein Teil des Daemmmaterials… türmen sich in Küche, Diele und Arbeitszimmer und warten darauf, verarbeitet zu werden. Außerdem lagern in der Diele zwei große Rollen mit insgesamt 1,5 km Fußbodenheizung. Von der Firma Metternich haben wir eine Einweisung erhalten, wie wir zunächst die Dämmplatten und anschließend die Schläuche für die Fußbodenheizung verlegen sollen. Im OG werden eine 2cm und darauf eine 3,5 cm dicke Styroporplatte verlegt. Aus der unteren Platte müssen Aussparungen für alle Rohre und Leitungen heraus geschnitten werden. Da die Schutzrohre der Elektrokabel auch ca. 2 cm Durchmesser haben, muss man also “nur” darum herum schneiden. Für die dickeren Wasserleitungen muss die obere Styroporplatte “ausgehölt” werden… ein ziemlicher Fummelkram!

Im EG ist die untere Styroporplatte bereits 5 cm dick, so dass man hier für alle Elektrokabel und Wasserleitungen die Platte aushöhlen muss.Blut floss bei dieser Arbeit mit den Universalmessern häufiger… An besonders schwierigen Stellen
mit hoher “Kabeldichte” haben wir Schüttung benutzt.
Die obere 3,5cm starke Trittschall - und Wärmedämmung war im EG dann leichter zu verlegen, da man eine relativ ebene Fläche durch das Auslegen mit der ersten Platte erreicht hatte.

Nachdem wir von Samstag bis Dienstag die Dämmplatten verlegt hatten, ging es am Mittwoch daran, die Fußbodenheizung zu verlegen. Wir waren etwas im Zeitdruck, da sich für Donnerstag die Estrichfirma angekündigt hatte. Mein Vater, mein Bruder und ich bildeten also ab 9:00 Uhr einen “Verlegetrupp” und 10 Stunden, 6000 Verlegeklammern und 1,4 km Schlauch später konnte man im gesamten Haus die Heizspiralen bewundern! :-)

Der Estrich kann kommen …

auch das muss verarbeitet werden im Schlafzimmer wurde begonnen Galerie Schneidekunst am Kamin im OG erste Styroporlage im EG kein Katzenstreu, Schuettung! die PUR-Platten im EG die Trommel mit dem Heizrohr wird ausgepackt Blick auf Dusche und WC im OG Blick von der Galerie auf die Trommel Arbeit am Heizkreisverteiler der Verlegetrupp im Einsatz hier kommt mal die Badewanne hin und niemals kreuzen....

Putz und Glas

Donnerstag, 17. August 2006

Glaselement endlich montiertAm 09.08. war richtig viel los auf der Baustelle:

Die Maler der Firma Wagner haben unserem Haus von außen eine Schönheitskur verpasst. Wir hatten uns bei der Bemusterung für einen Kellenschlagputz entschieden, die verschiedenen Reibe- und Kratzputze haben uns nicht so gut gefallen. Zum Einsatz kam der Sto Lotusan MP Putz in weiß. Das Auftragen des Putzes war sehr zeitaufwendig so dass die Arbeiten erst am nächsten Tag beendet wurden. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden: Die Struktur ist klasse geworden, der Farbton angenehm und nicht “zu weiß”. An Fragen wie “Was kommt da jetzt noch drauf???” oder “Wann wird das denn glatt gezogen???” werden wir uns auch noch gewöhnen. :-)

Am selben Tag reisten nach langer Wartezeit auch endlich die Glaser der Firma polartherm an. An Bord hatten sie acht ca. 100 kg schwere und recht dicke Scheiben. Sowohl Verbundsicherheitsglas als auch hochwertiges Isolierglas wurde für die Scheibenelemente verwendet. Nachdem nach mehreren Stunden alle Profile angebracht waren, konnten abends die Glasscheiben eingesetzt werden. Die Montage der Scheiben war wirklich für den Betrachter ein Schauspiel, für die Glaser eine Strapaze. Die sowieso nicht vorhandene Ersatzscheibe wurde aber nicht benötigt, alles ging glatt. Nach vier Wochen Folie haben wir jetzt endlich freien Blick auf den Erdhügel im Garten! :-)

Gestern wurde dann noch die Markise von D&M Rolladentechnik montiert. Ein großes Spezialtuch in dezentem grau fährt dann später mal wind-, temperatur- und sonnengesteuert auf und ab.

Details über die Markise, die Steuerung und das Glaselement gibts in den nächsten Tagen!

Fleissige Maler beim Verputzen fertiger Putz neben der Haustuer Kellenschlagputz spannender Einbau einer der oberen Scheiben die Glaser hatten einen langen Arbeitstag Testlauf der Markise

endlich wieder ein Lebenszeichen

Donnerstag, 17. August 2006

GedrängeSchande, Schande, jetzt ist es uns doch trotz guter Vorsätze zwei Wochen lang nicht gelungen hier die Neuigkeiten zu dokumentieren! Nach 14 Stunden Baustelle täglich fehlte uns wirklich die Energie…

Daher jetzt eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse zwischen dem 03.08 und 12.08. mit einigen Bildern:

  • alle Gipskartonplatten sind an den Dachschrägen angebracht
  • zwei der vier Dachfenster sind verkleidet
  • Elektrik, Netzwerk und SAT komplett fertig, entwickelte sich zum “Zeitfresser” Nr. 1 (ein unbeschreibliches Gefühl nach Wochen endlich das letzte Kabel zu ziehen!)
  • und natürlich wurde auch wieder gespachtelt

mehr Gedränge kurz vorm Installationsschacht im Dachgeschoss unser lieber jetziger Nachbar hilft bei der Elektroinstallation die schwierigsten Stellen unter dem Dach haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben
auch die DFF im Bad sind endlich verkleidet viele Dosen in der Kueche auch mein Onkel turnte mit auf dem Geruest

Montagetrupp beim letzten Einsatz

Mittwoch, 2. August 2006

Tja, leider kommen die nicht mehr wieder, dafür haben sie aber auch viel erledigt:

Von Freitag bis Dienstag waren die netten Monteure von p+p Haus wieder bei uns um restliche Arbeiten zu erledigen:

  • die rote Holzverschalung wurde an den Hausecken vollendet
  • alle Untersichten und Schnittkanten der Verschalung wurden rot angestrichen
  • unser Bad (also die Überdachung der Haustür) wurde von unten geschlossen, gedämmt und mit weißen Profilhölzern verkleidet
  • die Innenwände wurden an den Stoßkanten der Elemente mit Gipskarton verkleidet
  • Rohre und Spülkästen wurden verkleidet
  • der Schornstein hat ebenfalls seine Verkleidung mit Fermacell-Platten erhalten
  • alle Fenster wurden auf Leichtgängigkeit geprüft und justiert

Vieles sieht jetzt schon richtig fertig aus! Schade nur, dass die Jungs nicht mehr wieder kommen, es war immer sehr nett und lustig… :-)

Holzverschalung fertig und das mit dem Drainagerohr war nur ein Unfall! Kaminverkleidung Bad mit Duschnische und WC