einmal Juckreiz bitte

29. November 2009

… das bleibt leider nicht aus bei der Arbeit mit Mineralwolle.
Allerdings fanden wir es gestern unter dicker Kleidung und ohne großes Schwitzen erheblich angenehmer als damals beim Hausbau. :-)

Ich hatte während der Woche schon alle Elektrokabel in den Gefächern versteckt, gebohrt und geplant. Am Samstag haben Nicole und der beste Schwiegervater dann schon mal mit der Mineralwolle losgelegt. Ich hatte noch einige Kabelarbeiten zu erledigen.

Zwischendurch waren wir dann mit zwei Autos im Baumarkt und haben fürs erste 30 OSB-Platten gekauft.
Am späten Abend waren dann die Wände allesamt mit Wolle gefüllt.

wir sehen rot…

21. November 2009

… bzw. können keine rote Farbe mehr sehen! Ganze drei Wochen hat die Verkleidung der Wände mit einer Boden-Deckel Schalung in Anspruch genommen. Der Aufwand ist wirklich groß: Jedes Brett hat eine andere Länge (an den Giebelseiten) oder einen Ausschnitt (an den Traufseiten) oder beides. ;-)

Holz arbeitet ja bekanntlich, und so schrumpft oder dehnt es sich witterungsabhängig.

Es ist also nicht möglich solch eine Verschalung zu streichen wenn Sie schon an der Wand ist. Bleibt nur:

- ausrechnen und überlegen
- Böden zuschneiden und montieren
- Deckel zuschneiden und montieren
- Länge unten markieren
- alle Bretter wieder abschrauben
- auf der Rückseite die Position markieren
- Bretter unten ablängen

und dann: zwei mal streichen!

Das ging zu einem wegen der Winterzeit (Dunkelheit um 16:30 Uhr) und der Temperatur (Farbe hart an der Verarbeitungsmöglichkeit) nur sehr langsam und nervig vorwärts. Die Überwindung in der Woche nach der Arbeit noch mal eine Runde im Dunkeln und Kalten zu streichen war wirklich groß…

So haben wir am ersten Wochenende die Rückseite zum Garten verkleidet, am zweiten Wochenende die beiden Traufseiten und am 21.11. den zweiten Giebel.

 

 

Verpackungskünstler am Werk

1. November 2009

Nachdem wir am Samstag die ersten Bretter für die Boden-Deckel-Schalung zugeschnitten hatten, kündigte sich für Montag die erste große Regenperiode des Novembers an.

Da wir nicht wieder alle Balken im Abstellraum einmal “durchweicht” haben wollten, startete eine “Sonntagsaktion”: Mit Drucklufttacker, Unterspannbahn und Messer bewaffnet haben wir uns zu zweit ans Werk gemacht. Schon nach wenigen Stunden waren die drei “Wetterseiten” eingepackt. Sieht zwar jetzt nicht mehr gut aus, dafür kann der Regen kommen!

Dach fertig gedeckt

28. Oktober 2009

Nach zwei Tagen Spontanurlaub (glücklicherweise hatte Nicoles Papa sowieso noch Urlaub) haben wir es dann endlich geschafft: War ein ganz schönes Geplage, von morgens früh bis zum Sonnenuntergang.
 
 

Wir konnten zum Ende hin wirklich keinerlei Dachlatten mehr sehen und waren mehr als froh nach dem all die vielen Schichten unter den Frankfurter Pfannen verschwunden waren. Jetzt kann der Regen kommen!

 

Dachschalung und kein Ende

25. Oktober 2009

Wieviel Arbeit so ein Dach doch macht hatten wir irgendwie leicht unterschätzt…. Sind aber auch viele Schichten: zuerst die Holzverschalung aus den Fasebrettern, dann die Unterspannbahn, diagonal die Windrispenbänder aufnageln und dann die Konterlattung auf den Sparren laufend. Tja, und erst dann war die Traglattung an der Reihe.

Jedenfalls hatten wir an diesem Samstag großes Glück mit dem Wetter und dank einer motivierten Mannschaft ging es gut vorwärts.

Ich hatte zwar eigentlich damit geplant schon eine Dachhälfte zu decken, allerdings sind wir bis zum Einbruch der absoluten Dunkelheit so weit dann doch nicht gekommen: Immerhin war eine Dachhälfte fertig für die Dachpfannen!

Den Sonntag habe ich dann mit einem kleinen Fitnessprogramm verbracht, 300 Pfannen über die Leiter auf die fertige Dachhälfte geschleppt, gutes Training. :-)

endlich ein Carport

23. Oktober 2009

Nach langem Warten war es am Freitag endlich soweit:

Die Firma Schelder Holzbau hat früh morgens mit dem Aufbau der Holzkonstruktion begonnen. Routiniert und ohne größere Probleme hatten die Zimmerer um 15:00 Uhr den Aufbau beendet. Das “Gerippe” stand und zwei riesige Berge Bretter (Dachschalung und Glattkantbretter für die Wände) warteten auf die fleißigen Helfer.

Kurze Zeit später war das erste Brett auf die Sparren genagelt. Dank des erfahrenen und eingespielten Teams auf der Baustelle und dem Einsatz des freundlicherweise vom Schelder Holzbau ausgeliehenen Druckluftnaglers haben wir tatsächlich am Freitag bis zum Einbruch der Dunkelheit noch drei viertel der Dachfläche verschalt!

Ohne Tobis neuen Hammer und passend gekaufter Berufsbekleidung wären wir natürlich nie so weit gekommen…. ;-)

Aber jetzt zu den Bildern:

warten auf Frühstückswetter

19. Oktober 2009

Das Carport ist fertig gestrichen, könnte also aufgebaut werden. Leider hat die Zimmerei einige Hausaufstockungen zu erledigen, die gehen natürlich vor. Also nutzen wir die Zeit:

Die schon begonnene Unterkonstruktion für unser Frühstücksplätzchen hat ihren Belag aus sämtlichen Holzresten bekommen. Mittwoch Abend haben Nicole und ich schon mal mit dem Zuschnitt der Balken angefangen, Donnerstag und Freitag haben wir dann zu dritt die Balken fertig befestigt, Dielen zugeschnitten und montiert.

Das Plätzchen hat eine Fläche von 1,50 m mal 1,50 m und wird an zwei Seiten eine Sitzbank aus Gabionen bekommen. Es steht also später nur der Tisch auf dem Platz, zu diesem “Trick” mussten wir aufgrund der Holzreste greifen. ;-)

Power-Rolling

12. Oktober 2009

wäre vielleicht die neudeutsche Beschreibung des letzten Wochenendes: Die Firma Schelder Holzbau hat den größten Teil unseres Carports schon gezimmert, wir sind gleich Samstag morgens in Oberscheld! Die ausgewählte Farbe der Firma Remmers lässt sich hervorragend rollen, das geht viel schneller und vor allem sparsamer als pinseln.

In der Zimmerei ist viel Platz am Wochenende, wir können uns ausbreiten und schaffen es an diesem Samstag tatsächlich alle Sparren und vor allem die Schalungsbretter für die Dachfläche zu rollen, das sind immerhin 80 qm. Gegen Abend verlassen wir mit unseren Vätern (vielen Dank!) den Ort des Geschehens und können kaum noch die Arme bewegen…

Gleich am Sonntag Vormittag geht es weiter: Die Sparren erhalten ihren dritten Anstrich, die Schalungsbretter sind nach den zwei Anstrichen vom Samstag trocken und konnten schon wieder gestapelt werden. Anschließend geht´s noch nach Rittershausen zum Mittagessen. :-)

Terrassenbau mal wieder

4. Oktober 2009

Die Gestaltung des Vorgartens steht zumindest auf dem Papier und in unseren Köpfen. Erster Arbeitsschritt ist die Verwertung unsere Holzreste vom Terrassen- und Wegbau:
Ein kleiner “Frühstücksplatz” soll entstehen, da wir im Sommer auf unserer großen Terrasse vormittags noch Schatten haben.
So ging es mit der bestens bewährten Unterbaumethode “Randstein” und ordentlich viel Beton mal wieder los, war windig und kalt, aber doch nach kurzer Zeit erledigt.

 
 

große Löcher und viel Beton

4. Oktober 2009

Nach einigen Planänderungen stand in Absprache mit Zimmermann und Statiker endlich fest wie und wo die noch benötigten vier Punktfundamente platziert werden sollten. Die Abmessungen waren mit 50cm Breite, 80cm Länge, 80cm Tiefe und Stahlbewehrung ordentlich dimensioniert. :-)
Um noch vor dem Wintereinbruch ein fertiges Carport zu haben und dem kurzfristigen “Ressourcenengpass” bei Maurermeister Glotzbach zu entkommen habe ich dann kurzentschlossen selbst gebuddelt. Jeden Tag nach Feierabend ein Loch, gutes Training an frischer Luft.
Am darauf folgenden Samstag wurde dann betoniert! Aus dem Betonmischer landete eine Ladung nach der anderen in den Löchern, 3,5 Stunden, 1,7 qm Kies und 22 Sack Zement später waren wir dann fertig.